Das Projekt wird gefördert im Rahmen der Bundesinitiative 'Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft'. Entwickelt wurde das Programm vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit der BDA und dem DGB. Das Programm wird finanziert aus Mitteln des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) sowie des Europäischen Sozialfonds (ESF).

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Das Projekt
Auf Frauen bauen. Ingenieurinnen fördern – Betriebe sichern

Der Hintergrund: Fachkräftemangel und weibliche Karrieren
In Zeiten des demografischen Wandels ist der Nachwuchs- und Fachkräftemangel in den Ingenieurberufen in vielen Betrieben längst spürbar. Sie können offene Stellen nicht besetzen, zudem bangen gerade kleine Büros um eine qualifizierte Nachfolgeregelung. Die Ingenieurkammer Bau NRW vermutet gerade unter den weiblichen Beschäftigten ein enormes Potenzial für Führungsaufgaben und potenzielle Nachfolgen. Denn die Zahl der Absolventinnen im Bauingenieurwesen liegt inzwischen bei 30 Prozent, der Frauenanteil bei den Bauingenieuren stagniert jedoch seit fast 10 Jahren bei ca. 15 Prozent. Gerade nach der Elternzeit gehen vielen Betrieben die weiblichen Mitarbeiterinnen verloren. Offenbar fehlt es sowohl den Arbeitgebern als auch den Ingenieurinnen selbst an Strategien zur Entwicklung von tragfähigen Karrierestrategien.

Die Angebote: Individuelle Unterstützung
Ingenieurbüros und Ingenieurinnen konnten an dem Projekt teilnehmen und an den betrieblichen Strukturen bzw. ihren beruflichen Zielen arbeiten. 

Die Angebote für Inhaber und Personalverantwortliche waren: Workshops, individuelle Beratungen und Analysen zur Entwicklung passgenauer Instrumente, um Ingenieurinnen zu gewinnen und zu halten.

Die Angebote für die Ingenieurinnen waren: Coaching- und Netzwerkangebote, individuelle Beratungen zur Karriereplanung und Vereinbarkeit.

Das Projekt im Überblick - pdf-Download